... erst kürzlich habe ich von einem Studierten erfahren, dass das Erleben der Zeit und ihres Vergehens sich im Laufe des Lebens stark verändert.
Im Kindes- und Jugendalter ist der Mensch ständig mit Neuem konfrontiert. Passiert etwas Unbekanntes, Aufregendes, erleben wir dies im Moment als recht kurzlebig- in der Retrospektive kommt uns der Zeitraum allerdings sehr lang vor (tolles Beispiel: Sommerferien = ewig!).
Langweilt uns der momentane Zustand, können Minuten zu Stunden werden und im Nachhinein bleibt davon meist wenig in der Erinnerung. Mit dem Erwachsenenleben kommen also viele Dinge in den Alltag, die bekannt sind, die langweilen und die dann dafür sorgen, dass die Zeit unheimlich schnell zu vergehen scheint.
Lange Rede - kurzer Sinn.
Seit meinem letzten Post sind gefühlte 6 Monate ins Land gegangen und ich werde in gewohnter Manier in einer kleinen Hitlist anführen, was bis dato geschah:
1. Der Sommer ist da. Endlich. Ich war etwa 5 mal in der Ostsee baden. Einen Sonnenbrand hab ich mir geholt - im Solarium. Wie peinlich.
2. Ich habe meine Bachelorarbeit abgegeben und verteidigt. Ich bin jetzt Logopädin mit einem Bachelor of Healt in Speech and Language Therapy. Juhu!
3. Ich war bei Oma's Teich. 5.000 Menschen. 18 Acts. 3 Tage. 1 Schlammloch. Igitt-Pfui-Bäh. Aber wir haben gerockt!
4. Ich habe mich für ein berufsbegleitendes Master-Studium in Hildesheim beworben und bin angenommen. Im Oktober geht's los.
5. Die HanseSail hat den Stadthafen verwüstet. Wiederholt musste ich feststellen, dass ich es persönlich schade finde, dass man die Schiffe ob der tausend Fressbuden und Karusselle nicht mehr sehen kann. Die Gratis-Musik vor'm MAU hat sich allerdings gelohnt. Sehr cool war She's all that!
6. Unsere Küche ist fertig und total gemütlich-schön. Herr Lehman und ich überlegen, unsere Zimmer zu vermieten, weil wir immer wieder auf's Neue feststellen, dass wir uns eigentlich nur hier aufhalten. Küchen-Kinder, yeah!
7. Svenson hat Herrn Lehmann seit dem letzten Post noch 2mal die Haare geschnitten. Ich möchte, dass meine auch so schnell wachsen, bitte! Beim letzten Mal hat es am tollsten hinterher ausgesehen.
8. Herr Tschipi ist jetzt verheiratet. Das finde ich ganz toll. Und mit dieser Neuigkeit und Erkenntnis, habe ich eine kleine, etwa 2wöchige Episode erlebt, die mich mit Wünschen nach Hochzeit und Kindern erfüllt hat. Fazit: Es kommt. Es wird toll. Es fühlt sich jetzt schon super an.
9. Ich habe einen Arbeitsvertrag an der EWS unterschrieben. Ein Jahr. 20 Stunden Studentenbetreuung und Forschung. Projekte am Forschungsinstitu additiv. Cool!
10. Die Fußballsaison hat wieder begonnen, ich habe eine Hansa-Jahreskarte und hoffe, nicht umsonst. Enrico Kern spielt noch immer und das frustiert mich schon nach zwei Spielen sehr. Hihi.
Ich hätte 10 weitere Punkte posten können. Ihr Ausbleiben sind meiner Müdigkeit und der Tatsache, dass nicht jeder Pups für jeden Arsch interessant ist, geschuldet.
Eins vielleicht noch: Dana geht nach Dresden. Das macht mich sehr traurig. Dennoch birgt dieser Umstand die Chance, zu beweisen, dass ich möglicherweise doch Freundschaften auf Distanz pflegen kann. Hohoho!
Na denn, die Sonne scheint - Titten raus. Bis bald!
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Dienstag, 18. August 2009
Freitag, 29. Mai 2009
My english is so bad, that makes me nobody so quickly AFTER...
... abgesehen davon, dass ich kein großer Freund des Denglischen bin und es auch noch immer nicht komisch finden kann, wenn Menschen sich beispielsweise im Studi.Vz einer solch lautenden Gruppe anschließen, um ihre Unlust oder Unfähigkeit zur englischsprachigen Kommunikation durch den Kakao ziehen, ist gestern Folgendendes passiert:
Ich denke: Gut. Sieht ja manchmal tatsächlich auch so aus. So eine fiese, kleine Blase. Beschreibung passt. Nicht schön, aber originell. Ich pass dann mal auf.
Ich sage: Hahaha! Einen After also. Gut, dann nur noch links!
[Wir sind in Hamburg. Sehr spät. Ich vergessen Hernn Lehmanns Verletzung.]
Herr Lehmann mault: Du kannst nicht auf der Seite. Da hab ich doch die Afte.
Das verstehe ich (also akustisch) und wundere mich.
Ich sage also: Heute Nachmittag war es noch ein After. Hmmm.
Herr Lehmann lacht, glaube ich, und erklärt: Das in meinem Mund heißt Afte. "After" war doch nur ein Wortspiel.
Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil ich den Einfall, eine langweilige aber manchmal wirklich ulkig aussehende Mundschleimhautblasenart als "After" zu bezeichnen, echt ganz toll fand und glaube das noch nicht so richtig.
[Es ist 11 Uhr morgens in Hamburg und auf dem Laptop finde ich das, als ich aus der Dusche komme:]
Eine Aphthe (sprich: Afte; Transliteration von griech.: άφθη, vom Verb ἅπτω haptō „entfachen“) ist eine schmerzhafte, von einem entzündlichen Randsaum umgebene Erosion der Schleimhaut des Zahnfleisches, der Mundhöhle oder der Zunge [...] Es handelt sich dabei um ein Ulcus mit weißlichem Fibrinbelag (wiki).
Zum Schluss noch schnell ein Emogramm:
Tag 21: Donnerstag, 28.05.2009
a) Arbeit = juhu
b) Bachelor-Studium = iieh*
c) ich als ich = juhu
d) ich als wir = jippieh
e) Rest = jippieh
* in 3 Wochen wird abgegeben. Angst. Angst. Große Angst.
PS.: Es gibt weitere, furchtbar gut klingende Gruppen für Menschen, wie zuvor beschrieben:
Hier meine Top 3 und ja, ich hab ein bisschen gelacht:
1. My english is so what from under all pig, I think I spider!
2. So goes it not, it goes other! so let me in quiet! Have you love!
3. What a lucky that we have noone in the tea!
[Herr Lehmann und ich haben uns Jack Wolfskin-Rucksäcke gekauft, bepackt und stehen in der Straßenbahn, Richtung Hauptbahnhof, um über Pfingsten nach Hamburg zu fahren:]
Herr Lehmann informiert: Du kannst mich nicht auf der Seite küssen. Da hab ich einen kleinen After... auf der Innenseite meiner Unterlippe. Da rechts!Ich denke: Gut. Sieht ja manchmal tatsächlich auch so aus. So eine fiese, kleine Blase. Beschreibung passt. Nicht schön, aber originell. Ich pass dann mal auf.
Ich sage: Hahaha! Einen After also. Gut, dann nur noch links!
[Wir sind in Hamburg. Sehr spät. Ich vergessen Hernn Lehmanns Verletzung.]
Herr Lehmann mault: Du kannst nicht auf der Seite. Da hab ich doch die Afte.
Das verstehe ich (also akustisch) und wundere mich.
Ich sage also: Heute Nachmittag war es noch ein After. Hmmm.
Herr Lehmann lacht, glaube ich, und erklärt: Das in meinem Mund heißt Afte. "After" war doch nur ein Wortspiel.
Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil ich den Einfall, eine langweilige aber manchmal wirklich ulkig aussehende Mundschleimhautblasenart als "After" zu bezeichnen, echt ganz toll fand und glaube das noch nicht so richtig.
[Es ist 11 Uhr morgens in Hamburg und auf dem Laptop finde ich das, als ich aus der Dusche komme:]
Eine Aphthe (sprich: Afte; Transliteration von griech.: άφθη, vom Verb ἅπτω haptō „entfachen“) ist eine schmerzhafte, von einem entzündlichen Randsaum umgebene Erosion der Schleimhaut des Zahnfleisches, der Mundhöhle oder der Zunge [...] Es handelt sich dabei um ein Ulcus mit weißlichem Fibrinbelag (wiki).
Zum Schluss noch schnell ein Emogramm:
Tag 21: Donnerstag, 28.05.2009
a) Arbeit = juhu
b) Bachelor-Studium = iieh*
c) ich als ich = juhu
d) ich als wir = jippieh
e) Rest = jippieh
* in 3 Wochen wird abgegeben. Angst. Angst. Große Angst.
PS.: Es gibt weitere, furchtbar gut klingende Gruppen für Menschen, wie zuvor beschrieben:
Hier meine Top 3 und ja, ich hab ein bisschen gelacht:
1. My english is so what from under all pig, I think I spider!
2. So goes it not, it goes other! so let me in quiet! Have you love!
3. What a lucky that we have noone in the tea!
Samstag, 9. Mai 2009
Tag 2: Samstag, 09.05.2009
a) Arbeit = mhh
b) Bachelor-Studium = mhh
c) ich als ich = mhh
d) ich als wir = jippieh
e) Rest = juhu
Nachtrag zu gestern.
Herr Lehmann freut sich.
Und hat eine weitere Anmerkung, die er in einer Frage formuliert:
"Heißt es nicht 'gebiert'?"
Ich lasse ihn googlen und schimpfe: "Klugscheißer!"
Wir finden dies:
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Bätsch. Wir haben beide Recht.
Ich lerne, dass man 'gebären" jedoch ohne 'h' schreibt und schäme mich ein bisschen.
a) Arbeit = mhh
b) Bachelor-Studium = mhh
c) ich als ich = mhh
d) ich als wir = jippieh
e) Rest = juhu
Nachtrag zu gestern.
Herr Lehmann freut sich.
Und hat eine weitere Anmerkung, die er in einer Frage formuliert:
"Heißt es nicht 'gebiert'?"
Ich lasse ihn googlen und schimpfe: "Klugscheißer!"
Wir finden dies:
gebären (deutsch)
Verb, unregelmäßig
| Zeitform | Person | Wortform |
|---|---|---|
| Präsens | ich | gebäre [ɡəˈbɛːʀə] |
| du | gebärst [ɡəˈbɛːɐ̯st], gebierst [ɡəˈbiːɐ̯st] | |
| er, sie, es | gebärt [ɡəˈbɛːɐ̯t], gebiert [ɡəˈbiːɐ̯t] | |
| Präteritum | ich | gebar |
| Partizip II | geboren |
Anmerkung:
- Die in der Flexionstabelle angegebenen alternativen Formen gebierst, gebiert, gebiere, gebier, gebiert gelten als veraltet.
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Bätsch. Wir haben beide Recht.
Ich lerne, dass man 'gebären" jedoch ohne 'h' schreibt und schäme mich ein bisschen.
Samstag, 4. August 2007
Was niemand wissen will...
... interessiert mich ja doch des öfteren und das muss ich auch allen (!) erzählen.
Wie oft es den Namen "Beier" in Deutschland gibt? Aufgepasst:
Ich würd' gern anders heißen *g
Dienstag, 29. Mai 2007
Dickhäuter und andere Kuriositäten
Gestern Abend war es dann wieder einmal so weit - in der heimischen Küche fand eine Partie "Club Cranium" zu viert statt!
Was das ist? Guckste hier -> Club Cranium
Neben einem gesummten "dont worry, be happy", welches die liebreizende Performerin im Refrain so stark auf 4 Töne verkürzte, dass nicht mal Musik-Guru Herr Tschipi es erraten konnte, gab es andere tolle Rätsel - stellt doch mal einer bitte eine Wetterhexe pantomimisch dar oder knetet die Golden Gate Bridge - und weitere Weisheiten.
??????????
"Pachydermen":
a) unterste Hautschicht
b) Verdickung der Knochen
c) Dickhäuter
d) anaerobe Bakterien
.......
Wer hätte von euch getippt, dass es c) die Dickhäuter sind?
Auch Kathleen musst einige Zeit grübeln und war zunächst stark von der untersten Hautschicht angetan.
Jedoch vom Plural getrieben und alles Weitere wohlwissend ausgeschlossen, fand sie die korrekte Antwort und gewann das Spiel im Endeffekt trotzdem nicht!
Wir hatten eine Menge Spaß und bei diesem, nur zu empfehlenden, Spiel gilt, wie bei vielem Anderen auch: Kommunikation ist (fast) alles!
Es lebe der Spieleabend,
bis demnächst...
Was das ist? Guckste hier -> Club Cranium
Neben einem gesummten "dont worry, be happy", welches die liebreizende Performerin im Refrain so stark auf 4 Töne verkürzte, dass nicht mal Musik-Guru Herr Tschipi es erraten konnte, gab es andere tolle Rätsel - stellt doch mal einer bitte eine Wetterhexe pantomimisch dar oder knetet die Golden Gate Bridge - und weitere Weisheiten.
??????????
"Pachydermen":
a) unterste Hautschicht
b) Verdickung der Knochen
c) Dickhäuter
d) anaerobe Bakterien
.......
Wer hätte von euch getippt, dass es c) die Dickhäuter sind?
Auch Kathleen musst einige Zeit grübeln und war zunächst stark von der untersten Hautschicht angetan.
Jedoch vom Plural getrieben und alles Weitere wohlwissend ausgeschlossen, fand sie die korrekte Antwort und gewann das Spiel im Endeffekt trotzdem nicht!
Wir hatten eine Menge Spaß und bei diesem, nur zu empfehlenden, Spiel gilt, wie bei vielem Anderen auch: Kommunikation ist (fast) alles!
Es lebe der Spieleabend,
bis demnächst...
Montag, 14. Mai 2007
Und wieder was gelernt!
Da fiel mir gerade ein, dass gestern Nacht auf Pro7 (ist das jetzt Schleichwerbung?) die Vorschau zu Gallileo Mistery kam, in dessen nächster Folge es um die scheinbare Mondlandung gehen soll - impliziert die Fromulierung "scheinbar" jetzt eigentlich, dass es keine war? Argh, deutsche Sprache, schwere Sprache!
-------> In den meisten Fällen, in denen scheinbar gebraucht wird, ist in Wirklichkeit anscheinend gemeint. Die beiden Wörter sind keinesfalls gleichbedeutend.
"Anscheinend" drückt die Vermutung aus, dass etwas so ist, wie es zu sein scheint: Anscheinend ist der Kollege krank, anscheinend hat keiner zugehört, anscheinend hat der Chef mal wieder schlechte Laune.
"Scheinbar" hingegen sagt, dass etwas nur dem äußeren Eindruck nach, nicht aber tatsächlich so ist: Scheinbar interessierte er sich mehr für die Nachrichten (in Wahrheit wollte er bloß seine Ruhe haben); scheinbar war der Riese kleiner als der Zwerg (weil der Zwerg ganz weit vorne stand und der Riese ganz weit hinten); scheinbar endlos zieht sich die Wüste.
Statt "Das ist ihm scheinbar egal" oder "Scheinbar hat es keiner gewusst" muss es heißen: "Das ist ihm anscheinend egal" und "Anscheinend hat es keiner gewusst". Andernfalls würde es bedeuten, die Gleichgültigkeit und die Unwissenheit wären nur vorgetäuscht.
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch

Um wieder zurück zum Punkt zu kommen: Ich bin also, inspiriert von dieser Werbung des oben genannten Senders mal auf die Suche nach anderen netten Irrtümern gegangen und habe folgendes gefunden:
"Die Erdbeere"
Die Erdbeere ist gar keine Beere, sondern eine Nuss. "Der rote Teil ist tatsächlich eine Scheinfrucht, während die eigentlichen Früchte der Erdbeere die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche sind."
http://www.ammenmaerchen.de/....
-------> In den meisten Fällen, in denen scheinbar gebraucht wird, ist in Wirklichkeit anscheinend gemeint. Die beiden Wörter sind keinesfalls gleichbedeutend.
"Anscheinend" drückt die Vermutung aus, dass etwas so ist, wie es zu sein scheint: Anscheinend ist der Kollege krank, anscheinend hat keiner zugehört, anscheinend hat der Chef mal wieder schlechte Laune.
"Scheinbar" hingegen sagt, dass etwas nur dem äußeren Eindruck nach, nicht aber tatsächlich so ist: Scheinbar interessierte er sich mehr für die Nachrichten (in Wahrheit wollte er bloß seine Ruhe haben); scheinbar war der Riese kleiner als der Zwerg (weil der Zwerg ganz weit vorne stand und der Riese ganz weit hinten); scheinbar endlos zieht sich die Wüste.
Statt "Das ist ihm scheinbar egal" oder "Scheinbar hat es keiner gewusst" muss es heißen: "Das ist ihm anscheinend egal" und "Anscheinend hat es keiner gewusst". Andernfalls würde es bedeuten, die Gleichgültigkeit und die Unwissenheit wären nur vorgetäuscht.
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch

Um wieder zurück zum Punkt zu kommen: Ich bin also, inspiriert von dieser Werbung des oben genannten Senders mal auf die Suche nach anderen netten Irrtümern gegangen und habe folgendes gefunden:
"Die Erdbeere"
Die Erdbeere ist gar keine Beere, sondern eine Nuss. "Der rote Teil ist tatsächlich eine Scheinfrucht, während die eigentlichen Früchte der Erdbeere die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche sind."
http://www.ammenmaerchen.de/....
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